Rechtliche Anforderungen beim Sichtschutzzaun

Bei der Errichtung eines Sichtschutzzaun sollten die rechtlichen Anforderungen nicht vernachlässigt werden. So lassen sich bereits im Vorfeld viele Probleme und unter Umständen teure Umgestaltungen und Umbauten vermeiden.

Die gesetzlichen Regelungen hierzu findet man im Bürgerlichen Gesetzbuch ab § 903. Das sogenannte Nachbarrecht ist allerdings in der Hand der jeweiligen Bundesländer und entsprechend anzuwenden.

Das Nachbarrecht und die entsprechenden Regelungen gibt es für nahezu jedes Bundesland. Nur Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern bilden hier die Ausnahme. Dieses findet man unter Nachbarrechtsgesetz für das jeweilige Bundesland, sofern vorhanden.

Nachbarrechtsgesetz für Baden-Württemberg

Nachbarrechtsgesetz für Bayern

Nachbarrechtsgesetz für Berlin

Nachbarrechtsgesetz für Brandenburg

Nachbarrechtsgesetz für Hessen

Nachbarrechtsgesetz für Niedersachsen

Nachbarrechtsgesetz für Nordrhein-Westfalen

Nachbarrechtsgesetz für Rheinland-Pfalz

Nachbarrechtsgesetz für Saarland

Nachbarrechtsgesetz für Sachsen

Nachbarrechtsgesetz für Sachsen-Anhalt

Nachbarrechtsgesetz für Schleswig Holstein

Nachbarrechtsgesetz für Thüringen

Im Nachbarrecht sind die Richtlinien für Sichtschutzbauten bzw. Zäune genau geregelt. Allerdings gibt es auch Bebauungspläne von Städten und Gemeinden, die unter Umständen gewisse Vorgaben machen. Häufig liest man an der Stelle von ortsüblichen Einfriedungen.

Übliche Höhen für einen Sichtschutzzaun betragen zwischen 170 und 190 cm. Bis zu einer Höhe von ca. 180 cm sind Einfriedungen üblicherweise genehmigungsfrei. Sie benötigen dann zwar keine Genehmigung vom Bauamt, müssen aber trotzdem die geltenden Vorschriften beachten.

Auch den Abstand zum Nachbarsgrundstück gilt es zu berücksichtigen. Nähere Informationen hierzu erhälst Du beim ortsansässigen Bauamt oder kannst Du im örtlichen Nachbarrecht nachvollziehen.


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